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Wearables vor dem Durchbruch in den Mainstream?

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Wearables – intelligente Kleidungsstücke mit integrierten Sensoren, Smartwatches, Fitnessarmbänder oder Datenbrillen (Google Glass) – erobern den Alltag. Hier geht es um mehr als Kommunikation und IT: digitale Trends aus der Modewelt, Smart Wear – die Kleidung der Zukunft – und mobile Lifestyle-Accessoires. Wearables sind aktuell noch ein Minderheitenprogramm. Doch das könnte sich rasch ändern.

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Ein Drittel der Bevölkerung steht der künftigen Nutzung von Fitnessarmbändern generell positiv gegenüber, und zwar breit gestreut über die Altersgruppen. Bei Smart Watches ist ein Viertel aufgeschlossen – hier dominieren jedoch die Jungen. Datenbrillen werden dagegen noch recht zurückhaltend gesehen. Wer dabei den Ton angibt, zeigt der Austrian Internet Monitor.

Nicht nur Junge interessieren sich für Fitnessarmbänder

Zwar sind es die 20- bis 29-jährigen, unter denen sich das größte Potenzial zeigt – 48 % dieser Altersgruppe können sich vorstellen, ein Fitnessarmband zu verwenden. Doch ist das Interesse quer über die Altersgruppen vorhanden. So kann sich immerhin noch ein Drittel der Personen zwischen 50 und 69 Jahren vorstellen, das Wearable fürs Handgelenk zu nutzen. Besonders ausgeprägt ist die potenzielle Verwendung bei leitenden Angestellten und bei Personen in Ausbildung (jeweils 49 %).

Smart Watches reizen vor allem die Jugend

Unter jenen, die sich vorstellen können, eine Smartwatch zu verwenden, ist dagegen ein deutliches Altersgefälle erkennbar. 52 % der 14- bis19-jährigen interessieren sich für die multifunktionale Uhr, jedoch nur 9 % in der Gruppe
70+. Das Potenzial liegt bei Männern (31 %) deutlich höher als bei Frauen (22 %).

Datenbrillen als Nischenprogramm

Nur 16 % interessieren sich für Datenbrillen. Bei den Teenagern ist das Interesse mit 41 % zwar recht ausgeprägt, doch nimmt dieses mit zunehmendem Alter drastisch ab. Frauen sind kaum an dieser Form der Wearables interessiert (9 %), während Männer mit 25 % zumindest eine gewisse Aufgeschlossenheit bekunden. Es bleibt abzuwarten, ob die neu erschienene Kamerabrille „Spectacles“ von Snapchat dem Thema frischen Wind verleiht.

Digitale Avantgarde zeigt sich Wearables gegenüber aufgeschlossen

Die Trendzielgruppe der Digitalen Individualisten unterstreicht, wo die Reise hingeht. Vier Fünftel wollen in Zukunft Wearables verwenden – das lässt ein beachtliches Wachstum auch in anderen Zielgruppen erwarten. Diese individualistische, vernetzte, digitale Avantgarde nimmt in ihrer Eigenschaft als Trendsetter, die ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen sind, künftige Entwicklungen vorweg. Liegt ihr Nutzungsverhalten über dem Bevölkerungsdurchschnitt, so ist zu erwarten, dass in naher Zukunft auch andere Zielgruppen neue Trends übernehmen.

Datenschutz und Alltagstauglichkeit verunsichern

Allgemein gibt es noch etliche Unsicherheiten bezüglich Wearables. Wichtige Diskussionsthemen sind etwa Datenschutz oder gesundheitliche Fragen. Am wesentlichsten ist aber wohl die Frage der Alltagstauglichkeit und des praktischen Nutzens. Teile der Digitalen Avantgarde sind diesbezüglich schon begeistert und langsam kann sich auch der Mainstream besser vorstellen, was man mit den Wearables anfangen kann.

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