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IT-Berufe

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Die Informationstechnik stellt ein Bindeglied zwischen der klassischen Elektrotechnik und der relativ jungen Informatik dar und bietet eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten und tolle Karrierechancen. Wer aktiv unsere Zukunft mitgestalten will, findet in der IT spannende Betätigungsfelder. Jobs, die nicht nur gut bezahlt sind, sondern auch niemals langweilig werden. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig: von der Lehre, der schulischen Fachausbildung (HTL, Fachschule) bis hin zur akademischen Ausbildung (FH, UNI).

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Wer die Zukunft aktiv mitgestalten will, findet in der IT spannende Betätigungsfelder. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig: von der Lehre, der schulischen Fachausbildung bis hin zur akademischen Ausbildung.

Wer die Zukunft aktiv mitgestalten will, findet in der IT spannende Betätigungsfelder....

Jährlich schließen rund 10.000 junge Erwachsene eine IT-Ausbildung ab. Der überwiegend größte Teil entfällt mit 40 Prozent auf berufsbildende höhere Schulen, gefolgt von den Fachhochschulen mit 20 Prozent, knapp dahinter die Universitäten mit rund 15 Prozent – wie die Studie „IT-Qualifikationen 2025“ des Instituts der Bildungsforschung (IBW) aufzeigt.

Wie Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie der WKO, betont, können junge Techniker aufgrund der positiven IT Arbeitsmarktentwicklung bis 2025 mit guten Jobaussichten rechnen. Vor allem Abgänger von HTLs mit IT-Spezialisierung (IT-Experts) und Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten (IT-Master) sind Mangelware und werden seitens der Wirtschaft dringend benötigt. Kontinuierliche Weiterbildung wird zudem ein Erfolgsfaktor in der Zukunft sein, um das notwendige Qualifikationsprofil nachhaltig zu erhalten.

Eine strikte Abgrenzung der IT-Berufe ist schwierig – eine klare Trennung kann nicht gezogen werden, da die IT im kaufmännischen wie auch im technischen Bereich eingesetzt wird. Die Chancen für Absolventen
(Lehre, HTL, FH oder Uni) sind ausgezeichnet. Folgend stellen wir einen Auszug an Berufen innerhalb der IT-Welt vor:

(Anm.: eine komplette Auflistung aller möglichen Berufsbilder findet man

unter: ubit.bic.at)

(h0)IT-Berufe kurz vorgestellt

App-Entwickler

App-Entwickler sind Software-Entwickler, die sich auf die Entwicklung und Programmierung von Apps für Smartphones spezialisiert haben. Sie konzipieren die Anwendung im Detail und setzen die jeweiligen Vorgaben, die das Programm leisten soll, in eine Computersprache um. Außerdem testen sie die Programme auf Fehler und Benutzerfreundlichkeit und helfen ihren Kunden bei der Markteinführung des neuen Apps.

Computerspielprogrammierer

Computerspielprogrammierer sind Informatiker, Programmierer oder Software-Entwickler, die auf das Programmieren von Computerspielen spezialisiert sind. Sie sorgen dabei für die technische Umsetzung und Realisierung der Spiele und programmieren Abläufe, Effekte, Reaktionen, virtuelle Landschaften, Gebäude, Personen und
dergleichen. Computerspielprogrammierer arbeiten vorwiegend bei Software-, Computerspiel- und anderen Multimedia-Unternehmen.

Data Security Advisor

<>Andere Bezeichnungen: Datensicherheitsexperten, Datensicherheitstechniker, Datenschutzbeauftragte, Datensicherheitsspezialisten.

Data Security Advisor arbeiten in Unternehmen und Organisationen in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden (z. B. Banken oder Versicherungsanstalten). Unternehmen oder Behörden, die personenbezogene Daten elektronisch verarbeiten, müssen nach dem Datenschutzgesetz Data Security Advisor (Datenschutzbeauftragte) beschäftigen bzw. beauftragen. Diese kontrollieren die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen, sie kennen die Gesetzeslage und achten darauf, dass die mit der Datenverarbeitung beschäftigten Mitarbeiter das Datengeheimnis einhalten.

Forschungs- und Entwicklungstechniker

In der Forschung befassen sie sich in der Regel mit Fragen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung, während Entwicklungstechniker eher in Bereichen der (industriellen oder gewerblichen) Anwendung an der Entwicklung von neuen oder an der Verbesserung von bestehenden Produkten arbeiten. Aufgrund der hohen Kosten findet in Österreich wissenschaftliche Grundlagenforschung vor allem an Universitäten und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und nur in sehr kleinem Umfang in der Privatwirtschaft statt.

Grafik-Designer

Grafik-Designer gestalten Printprodukte (wie Zeitschriften, Prospekte, Flyer, Plakate, Inserate, Verpackungen) sowie Internetseiten. Sie besprechen ihre Entwürfe mit den Kunden und arbeiten eng mit Werbefachleuten, Programmierern und Textern zusammen. Ihr Aufgabenbereich beinhaltet alle Schritte von der visuellen Konzeption und Gestaltung bis zur druckreifen Reinzeichnung bzw. technischen Umsetzung. Der Beruf Computer-Grafiker und Multimedia-Designer sind Spezialisierungen des Berufsbildes.

Hardware-Entwickler

Hardware-Entwickler planen und konstruieren analoge und digitale Schaltungen, Sensoren und Regelkreise. Die Hardwaretechnik ist ein Anwendungsgebiet der
Elektrotechnik bzw. Elektronik. Hardware-Entwickler arbeiten vorwiegend in den Bereichen Computertechnik, Robotik und Automatisierungstechnik, Mess-, Steuerungs-, Sensortechnik oder Telematik.

Informatiker

Informatiker beschäftigen sich mit allen computertechnischen und anwendungsorientierten Aufgaben. Sie erstellen Programme, entwickeln und installieren Betriebssysteme und Anwendungsprogramme und gestalten sie. Sie sind mit allen Bereichen der IT-Branche vertraut, spezialisieren sich aber im Zuge ihrer Ausbildung oder ihrer Berufslaufbahn auf Teil- und Anwendungsbereiche der Informatik (Wirtschafts-, Medizin-, Bio-, Medieninformatik etc.).

Mikrotechniker

<>Andere Bezeichnungen: Mikrosystemtechniker, Mikro- und Nanotechniker.

MikrotechnikerInnen erforschen, entwickeln, konstruieren und produzieren kleine und kleinste Bauteile und Elemente der Mikrotechnik wie z. B. Sensoren, Steuerungen, Chipkarten und Mikrochips. Die wichtigsten Anwendungsbereiche der Mikrosystemtechnik sind die Informationstechnologie, die Medizin, der Automobilbereich und die Telekommunikation.

Multimedia-Informatiker

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>Andere Bezeichnungen: Medieninformatiker, Multimedia-Programmierer, Multimedia-Ingenieur, Multimedia-Software-Entwickler, Systementwickler für Multimedia (Hard- und Software).

Multimedia-Informatiker programmieren Multimedia-Produkte wie z. B. Computerspiele, DVDs, Apps, Datenbanken und Internetportale. Bei der Erstellung von Programmen fügen sie verschiedene Informationsträger wie Texte, Bilder, Grafiken, Tabellen, Audio- und Videoelemente, Animationen usw. zu multimedialen Anwendungen zusammen. Sie arbeiten mit speziellen Softwareprogrammen oder entwickeln solche. Weiters stellen sie Hardwarekomponenten wie Computer, Bildschirme, Drucker, Scanner usw. ein und testen das Produkt auf Programm- und Anwendungsfehler.

Nachrichtentechniker

<>Andere Bezeichnung: Telekommunikationstechniker.

Nachrichtentechniker arbeiten mit drahtgebundenen und drahtlosen Geräten, Anlagen und Netzwerken der Sprach- und Bildkommunikation (z. B. Telefonanlagen, Mobiltelefone, Faxgeräte, Fernsehanlagen). Sie entwickeln diese Systeme, beraten Unternehmen aber auch Privatkunden über für sie optimale kommunikationstechnische Lösungen, erklären die Geräte und führen Schulungen durch.

Netzwerk-Administrator

>>b>>Andere Bezeichnungen: System-Administrator, Netzwerkverwalter, Netzwerkbetreuer, IT-Systemadministrator, IT-Systemoperator, Systembetreuer.

Netzwerk-Administratoren konfigurieren, warten und betreuen Computersysteme und Computernetzwerke. Netzwerke bestehen aus mehreren Computern und Peripheriegeräten, die miteinander verbunden sind und Daten austauschen. Sie unterstützen und beraten bei Investitionsentscheidungen über die Planung und Anschaffung von Computern und Netzwerksystemen, sie installieren und konfigurieren Softwareprogramme, sorgen für die Datensicherheit und stellen Internetverbindungen her.

Online Marketing Spezialist

Online Marketing Spezialisten vermarkten ein Unternehmen im Internet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Marketing beschäftigen sich Online Marketing Spezialisten hauptsächlich mit der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens im Internet. Sie untersuchen das Verhalten von Nutzern im Internet und entwickeln auf dieser Grundlage Strategien, um ein Unternehmen, etwa durch die Präsenz im Social Web, Banner- und E-Mail-Werbung und E-Commerce im Internet zu präsentieren.

Software-Programmiere

<
>Andere Bezeichnungen: Software-Entwickler, Software-Developer, Software-Architekt, Software-Designer, Software-Engineer, Software-Ingenieur, Software-Betreuer.

Software-Entwickler beherrschen verschiedenste Programmiersprachen und sind mit den neuesten Technologien vertraut und sind darüber hinaus mit der Erstellung und Wartung von datenbankorientierten Anwendungen betraut. Sie arbeiten in IT-Dienstleistungsunternehmen, System- und Softwarehäusern und entwickeln kundenspezifische Lösungen.

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatiker lösen betriebswirtschaftliche und verwaltungstechnische Probleme mit Hilfe computergestützter Informations- und Datenverarbeitungssysteme. Ihre zentrale Aufgabe ist es, die komplexen Informations- und Kommunikationssysteme in die betrieblichen Prozesse einzubauen. Sie planen und koordinieren die jeweiligen betrieblichen Abteilungen.

Weiterführende Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich gibt unser Überblick ab Seite (??).

ubit.bic.at


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Bericht in folgenden Kategorien:
Ausbildung im Überblick, Berufsbilder

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